Fußballmodus integriert: Neues Heimkino von Sony

Fußball und mehr im heimischen Kino genießen - Foto von: © Wilm Ihlenfeld - Fotolia.com

Fußball und mehr im heimischen Kino genießen - Foto von: © Wilm Ihlenfeld - Fotolia.com

Das neue Heimkino von Sony watet mit einigen brandneuen Features und Möglichkeiten auf. Der Unterhaltungselektronik-Riese präsentierte kürzlich mehrere Lösungen fürs Heimkino. Neben unterschiedlichen HiFi-Systemen mit 4k-Skalierung und Blu-ray gibt es im neuen Produktsortiment eine komplette Soundbar mit bassgewaltigem Subwoofer.

Auf Wunsch verstummt der Kommentator

Ein wirklich ausgefallenes Feature ist der „Football-Mode“. Wird dieser betätigt, verschwindet die Stimme des Kommentators während der Übertragung. Die Stadionatmosphäre rückt in den Vordergrund und bei der richtigen Lautstärke soll man sich fast wie vor Ort fühlen. Dafür sorgt unter anderem die neue Sony-Technik, die aus Stereosignalen einen realistischen 3D-Sound erzeugen soll. Die Technik greift dabei auf echte Daten von akustischen Messungen in Fußballstadien zurück. Tolle Fußballspiele, aber nervige Kommentatoren? Dank Sony bald ein Ding der Vergangenheit.

Marktstart ab April

Allerdings muss man sich noch etwas gedulden: Die neuen Systeme erscheinen frühestens im April 2013 auf dem hiesigen Markt. Auch wenn der Preis für dieses Premium-Gerät noch nicht feststeht, lohnt es, sich vielleicht schon einmal nach einem Minikredit umzuschauen – den kann man übrigens hier sofort bekommen. Denn so moderne HiFi-Systeme werden bestimmt nicht preiswert.

Modell-Auswahl für verschiedene Ansprüche

Die Soundbar HT-CT660 bietet brachiale 330 Watt und emuliert 3D-Klang. Ein separater, kabelloser Subwoofer erzeugt druckvolle Bässe. Wie alle neuen Sony-Systeme kann das System über Bluetooth, NFC und HDMI angesteuert werden; das ist auch beim Modell BDV-N9100W so. Diese Heimkino-Lösung setzt auf 5.1-Klang und 3-D-Formate. Dabei setzt Sony auf den brandneuen Auflösungsstandard 4k. Wer sich ein brandneues Heimkino-Set von Sony kauft, wird daran also noch einige Jahre seinen Spaß haben. Wer auf das neue, stechend scharfe Format verzichten kann, erhält mit dem Heimkino-System BDV-E6100 eine vergleichbare und bestimmt ungemein preiswertere Variante.

Staubsauger im Test – Teuer = gut?

Ein guter Staubsauger ist beim Kampf gegen den Hausstaub unverzichtbar - Foto von: © freezeframe - Fotolia.com

Ein guter Staubsauger ist beim Kampf gegen den Hausstaub unverzichtbar - Foto von: © freezeframe - Fotolia.com

Ob Staub, Krümel oder Hundehaare – ein Staubsauger hat kein leichtes Leben und muss ganz unterschiedliche Herausforderungen meistern. Die Stiftung Warentest hat nun einige Geräte genauer inspiziert, der Stern stellte die Ergebnisse kürzlich vor und entdeckte dabei Kurioses.

Miele S5381 EcoLine auf Platz 1

Auf dem Siegertreppchen steht der S5381 EcoLine des Gütersloher Haushaltsgeräte-Herstellers Miele. Er kam auf eine Gesamtnote von 1,9 und kostet rund 250 Euro. Das entscheidende Kriterium: Er hat eine enorm hohe Saugkraft und kann sogar aus dem dichtesten Teppich noch kleine Krümel herausholen. Und selbst nach einem Betrieb von über 600 Stunden konnte man keine Mängel feststellen. Separate Bürsten und andere Zusatzgeräte können außerdem problemlos im Innern des Geräts verstaut werden, was ziemlich praktisch ist. Der einzige Nachteil, den die Testpersonen ausmachen konnten, ist die Lautstärke des Staubsaugers auf hartem Untergrund. Die Konkurrenz hatte, was das anbelangt, aber auch kaum Vorteile.

Bosch und Siemens weit vorn

Der Ergomaxx Professional BSG81261 von Bosch und der Siemens Green Power Allergy Z 5.0 VSZ5GP1264 schaffen es auf den zweiten und dritten Platz. Während das Modell von Bosch mit 280 Euro etwas teurer ist, ist der Staubsauger von Siemens mit 100 Euro weniger recht erschwinglich. Boschs Gerät ist indes sowohl auf weichem als auch hartem Material sehr laut, beim Siemens-Modell wurden einige Punkte wegen des kleinen Beutelvolumens abgezogen.

Hoover auf dem letzten Platz

Der Xarion TXG 1210 GreenRay von Hoover belegte mit einer Note von 4,5 den letzten Platz. In Ritzen reinigte er so gut wie gar nicht, und auch die integrierte Staubbox erwies sich als unbefriedigend – sie ist mit einem Volumen von 1,3 Litern nicht nur klein, sondern lässt sich auch nur schwer reinigen. Und auch in puncto Bedienung ist der GreenRay mangelhaft: Man kann ihn nicht einmal senkrecht abstellen, sein Aktionsradius ist sehr klein und das Saugrohr nicht ausreichend lang. Mit 180 Euro liegt er immerhin noch im Bereich des Bezahlbaren, ist sein Geld aber dennoch nicht wert.

Staubsauger-Roboter Philips fc8802

Moderne Technik im Haushalt - Foto von: © panthermedia.net/Nuno André

Moderne Technik im Haushalt - Foto von: © panthermedia.net/Nuno André

Staubsauger-Roboter sind der letzte Schrei. Vor einigen Jahren fuhren sie noch relativ planlos durch die eigenen vier Wände, aber mittlerweile haben die Hersteller nachgebessert und die Geräte liefern jetzt schon zufriedenstellende Ergebnisse. Deswegen hat das Internetportal netzwelt.de jetzt auch den Philips Staubsauger-Roboter FC8802/01 auf Herz und Nieren getestet. 

Nur für Hartböden

Leider eignet sich der FC8802/01 eigentlich nur für Hartböden. Er ist nur fünf Zentimeter hoch und kann daher verständlicherweise nicht die gleiche Saugkraft an den Tag legen, wie seine großen Geschwister. Selbst an kleinen Steinchen scheitert er bereits. Dafür kommt er problemlos unter die meisten Möbelstücke. Dort sollte dann allerdings nicht der Akku schlappmachen. 

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Saugroboter gibt der Hersteller mit 249,99 Euro an. Im Netz lassen sich aber deutlich günstigere Angebote finden. Im Vergleich zu den Konkurrenten auf dem Saugroboter-Markt ist er ein echtes Schnäppchen. Natürlich muss der Käufer deshalb aber auch Abstriche in Sachen Funktionsvielfalt und Zubehörteilen machen. 

Kleiner Preis, wenig Zubehör 

Auf Parkett, Laminat und Fliesen zeigt der FC8802/01 seine Stärken, auf Teppichen ist er schnell überfordert, was jedoch auch der Hersteller zugibt. Im Test kam er jedoch mit einem kurzflorigen Teppich noch ganz gut zurecht. Der Philips kommt ohne Basis-Station, ohne Fernbedienung und saugt einfach so lange, bis sein Akku nach rund 50 Minuten leer gelaufen ist. 

Saugt bis er nicht mehr kann

Er saugt in drei verschiedenen Modi, die nach dem Chaosprinzip ausgewählt werden und die es schaffen, einen Raum trotz inszenierter Unordnung sauber zu bekommen. Es gibt einen linearen Modus, einen Modus für Zimmerecken und einen Kreiselmodus. Diese werden per Zufallsprinzip automatisch durchgeschaltet. Philips empfiehlt, ihn nicht unbeaufsichtigt zu lassen, trotzdem erkannte er im Test alle Treppenstufen problemlos. 

Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, die Reinigung ist einfach und insgesamt wirkt das Gerät stabil. Einen kleinen Sturz überstand es unbeschadet.

Fazit: Für einen Bodenstaubsauger nicht schlecht, echte Sauberkeit sieht jedoch anders aus. So bleibt uns leider noch immer nichts anderes übrig als den guten alten Bodenstaubsauger von Hand zu bedienen.

Wände verschönern: Die Wickeltechnik

Die Wandgestaltung - Foto von: © runzelkorn - Fotolia.com

Die Wandgestaltung - Foto von: © runzelkorn - Fotolia.com

Mit der Wickeltechnik lassen sich Wände leicht und kreativ verschönern. Allerdings erfordert die Methode gerade auf großen Flächen ein wenig Geduld und Aufwand. Ihr Ergebnis wird Sie aber garantiert dafür entlohnen! Als Wickeltuch kann man verschiedenste Materialien verwenden: Baumwolltücher, Fensterleder oder Jutelappen. Probieren Sie die unterschiedlichen Materialien vorher am besten auf einer Tapete aus, bevor Sie loslegen.

Farbstruktur durch Wickeltechnik

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, streichen Sie den Untergrund zunächst im gewünschten Farbton vor und lassen die Farbe über Nacht durchtrocknen. Am nächsten Tag geben Sie dann etwas Farbe (wasserverdünnbar) in eine Farbwanne. Das Tuch, welches Sie verwenden, sollte mit sauberem Wasser ausgewaschen und gut ausgewrungen sein. Dann tauchen Sie das Wickeltuch direkt in die Farbe und verteilen sie gleichmäßig im Tuch. Anschließend wird das Tuch zusammengeknüllt und und von unten nach oben an der Wand entlang abgerollt. Am besten beginnen Sie unten links und rollen bis zur Decke und von dort wieder zur Fußleiste. Um so öfter man die Wickeltechnik wiederholt, umso feiner wird die Farbstruktur.

Schnelleres Arbeiten zu zweit

Sollten sie zu zweit arbeiten, können Sie auch direkt beim Auftragen der Grundfarbe die Wickeltechnik anwenden. Dafür teilen Sie die Wände in mehrere Abschnitte auf. Ihr Helfer trägt dann die Farbe mit einem weichen Pinsel auf, während sie mit dem zusammengerollten Tuch Baumwolle durch die noch feuchte Farbe rollen. So bekommt die Farbe Struktur und wird neu auf der Wand verteilt. Bei dieser Methode sollten Sie darauf achten, dass die Arbeitsstelle immer nass bleibt, damit keine unschönen Ansätze entstehen. Da die Wickeltechnik sehr tropfintensiv ist, benutzen Sie immer Schutzkleidung und Schutzhandschuhe und decken Sie den Fußboden mit Schutzfolie ab. 

ALDIs Tablet Medion Lifetab S9714

Aldis Medion-Tablet für unter 500 Euro kann überzeugen - Foto von: © Brian Jackson - Fotolia.com

Aldis Medion-Tablet für unter 500 Euro kann überzeugen - Foto von: © Brian Jackson - Fotolia.com

Die Zeiten, in denen man vor einem Aldi-Markt lange Schlangen beobachten konnte, weil Mittwoch war und die Discounter-Kette neue Ware bekam, gehören lange der Vergangenheit an. Trotzdem bestätigen Ausnahmen die Regel, was die Veröffentlichung des neuen Medion Lifetab S9714 beweist. Am ersten Veröffentlichungstag konnte man tatsächlich vor einigen Aldi-Märkten Menschen beobachten, die ungeduldig darauf warteten, dass endlich die Ladentüren aufgeschlossen wurden. Nicht zu Unrecht, immerhin brachte Aldi in Kooperation mit Medion in den vergangenen Jahren einige erfolgreiche technische Produkte auf den Markt. Doch was kann das Tablet wirklich?

Äußeres Erscheinungsbild überzeugt

Auffällig ist erst einmal, dass das Tablet mit seinen 399 Euro sehr günstig daherkommt und damit vielen Modellen auf den Markt wirklich Konkurrenz macht. Es verfügt über einen 10 Zoll großen Bildschirm und erinnert in der Erscheinung sehr an das Konkurrenzprodukt von Apple. Trotzdem weist es gleichzeitig gravierende Unterschiede auf. Neben dem großen Medion-Logo sind es vor allem die Materialien, die einem sofort beim ersten Kontakt auffallen. Natürlich ist es keine Überraschung, dass bei einem Tablet unter 500 Euro Leichtmetalle nicht verarbeitet werden können, trotzdem ist es sehr lobenswert, dass Medion es geschafft hat, das Produkt nicht billig wirken zu lassen. Dies gelingt vor allem durch die angeraute Oberfläche.

Innere “Werte” punkten ebenfalls

Aber auch sonst überzeugt das Aldi-Tablet in vielen Punkten. Das Abspielen von Filmen und Musik ist problemlos möglich, und auch mit allen gängigen Spielen kommt das Produkt problemlos klar. Wenn einem der 32 GB Speicher nicht genügt, kann man diesen problemlos mit einer Micro SD-Card erweitern. Außerdem ist neben WLan und Bluetooth auch eine UMTS-Verbindung möglich, was einen Schlitz für Sim-Karten zur Folge hat. Aldi ist sogar so großzügig und legt zu Verkaufsbeginn eine Sim-Karte bei, die bereits über ein Prepaid-Guthaben von zehn Euro verfügt.

Lampen intstallieren – Sicherheit geht vor

Montage der Deckenlampe - Foto von: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Montage der Deckenlampe - Foto von: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Wenn der Umzug geschafft ist und das neue Heim bezogen wurde, ist es mit der Arbeit noch nicht vorbei. Die Wände müssen in den Lieblingsfarben gestrichen werden, die Möbel zusammengeschraubt und an den richtigen Platz geschoben, und die Vorhänge müssen vor den Fenstern angebracht werden. Ist das alles geschafft, fehlt nur noch die richtige Beleuchtung, um das neu geschaffene Ambiente auch geniessen zu können.

Unfälle beim Heimwerken vermeiden

Beim Aufhängen der Deckenlampen gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Um beim Hantieren an dern Decke nicht ins Straucheln zu kommen, ist es wichtig, eine feste Steighilfe zu benutzen. Besonders in Altbauwohnungen, wo die Decken drei Meter hoch sein können, ist es wichtig, keine abenteuerlichen Konstruktionen auszuprobieren: Ein Stuhl auf einem Bücherstapel auf dem Esstisch kann eigentlich nur schiefgehen. Lieber sollte auf eine Leiter vertraut werden, die man sich zur Not auch bei den Nachbarn ausleihen kann.

Wichtig: Den Stromkreis unterbrechen

Der zweite wichtige Punkt ist die Stromversorgung. Hantiert man mit den Leitungen, die aus der Decke kommen, muss unbedingt der Strom abgeschaltet sein. Die Beschriftungen am Sicherungskasten müssen in einer neuen Wohnung vorher überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass auch wirklich der relevante Raum vom Stromkreis genommen wurde.

Sind diese Vorbereitungen getroffen, kann es an das Montieren der Lampe gehen. Zunächst sollte man sich um die Befestigung der Lampe kümmern. In Altbauwohnungen kann das zu einer wahren Geduldsprobe werden. Die Decken sind oft relativ marode, weswegen spezielle Hohlraumdübel verwendet werden müssen. Auch das Arbeiten mit Gips kann hilfreich sein, die Hakwenschraube wirklich fest zu verankern. Nach einer eventuellen Trocknungszeit kann die Lampe dann in den Haken gehängt werden. Ersrt wenn sie sicher angebracht wird, kann sie mit Hilfe einer Lüsterklemme an die leitungen aus der Decke angebracht werden – hier muss unbedingt auf die Farben der Kabel geachtet werden. Ebenfallls wichtig ist es, dass die Leitungen nicht das Gewicht der Lampe tragen müssen, sondern lediglich für die Stromversorgung verantwortlich sind.

Sind diese Schritte alle geschafft, kann die Sicherung wieder angeschaltet und der Moment genossen werden, in dem es zumn ersten Mal Licht im neu eingerichteten Zimmer wird.

Statt Bohren und Schrauben: Kleben

Klebstoff - Foto von: © panthermedia.net/Sinisa Botas

Klebstoff - Foto von: © panthermedia.net/Sinisa Botas

Es gibt in einer jeder Wohnung etwas, was man verbessern könnte. Doch zum Renovieren oder Ausbessern von kleinen Fehlern benötigt man meistens spezielles Werkzeug und die entsprechenden Fähigkeiten, um dieses bedienen zu können. Es gibt jedoch manche Techniken, die es einem erlauben, Sachen schnell und einfach zu reparieren – ohne Bohren oder Schrauben.

Eine gute und kostengünstige Alternative zum Bohren und Schrauben ist das Kleben. Alles, was man dazu benötigt, ist ein guter Klebstoff, Geduld und eine genaue Hand. In vielen Situationen ist Klebstoff sehr hilfreich. Je nach Anwendungsgebiet kann man im Baumarkt unterschiedliche Klebstoffe bekommen.

Man kann Klebstoffe nach der chemischen Basis und nach dem Verfestigungsmechanismus unterscheiden. In Bezug auf die chemische Basis werden organische und anorganische Klebstoffe sowie Silikone unterschieden. Die am häufigsten genutzten Klebstoffe haben eine organische Basis – sie enthalten natürliche Klebstoffe. Zu den natürlichen Klebstoffen zählen unter anderem Harze, Proteine oder Kohlenhydrate. Anorganische Klebstoffe enthalten gelöste keramische sowie mineralischen Bestandteile.

Die unterschiedlichen Klebstoffe haben entweder einen physikalisch oder chemisch ablaufenden Verfestigungsmechanismus.  Klebstoffe, die physikalisch abbinden, enthalten bereits den fertigen Kleber. Der Kleber verändert während der Trocknung seine chemische Zusammensetzung nicht – er verfestigt sich durch Verdunstung des enthaltenen Lösungsmittels.

Klebstoffe, die chemisch abbinden, werden auch Reaktionsklebstoffe genannt. Diese Bezeichnung kommt daher, dass sie der Verarbeitung mit einem anderen Stoff reagieren. Dieser zusätzliche Stoff wird in manchen Fällen während des Klebevorgangs aktiv beigemischt. Dies ist beispielsweise bei den sogenannten Zwei-Komponenten-Klebern der Fall. Bei anderen Klebstoffen ist der zusätzliche Stoff in der Umgebung enthalten. 

 

 

Stabmixer vs. Küchenmaschine

Welche Stabmixer im Alltag taugen und welche nicht, verrät die Stuftung Warentest - Foto von: © Pixelot - Fotolia.com

Welche Stabmixer im Alltag taugen und welche nicht, verrät die Stuftung Warentest - Foto von: © Pixelot - Fotolia.com

Wer gerne cremige Suppen isst, selbst seinen eigenen Smoothie oder Babybrei macht, ist mit einem Stabmixer gut beraten. Natürlich gibt es auch da große Unterschiede in der Qualität. Stiftung Warentest hat sie in einem Test von 22 Sabmixern herausgefunden.
Leider versagten die einfachsten Geräte für um die 10 Euro schon bei den einfachsten Aufgaben. Wohingegen „gute“ Geräte schon eine Küchenmaschine ersetzen könnten. Hier gilt also Qualität hat seinen Preis.

In der Kategorie der einfachen Stabmixer überzeugte der Testsieger von Braun, der Multiquick 3 Soup. Für 30 Euro erhält man ein Gerät, das gut in der Hand liegt und perfekt mixt und püriert. Daher das Testurteil „gut“. Ebenfalls mit dem Urteil „gut“ wurden die einfachen Stabmixer von Clatronic und Bomann ausgezeichnet. Sie kosten zwischen 16 und 20 Euro.
Die Billiggeräte von Solac, Superior und Severin machten sich im Belastungstest, in der Simulation mehrerer Jahre Küchenalltag, nicht so gut. Ihre Motoren versagten schon nach kürzester Zeit.

Der Akku-Stabmixer hingegen machte eine tolle Figur. Die qualitativ hochwertigen Geräte sind zwar teurer, bringen dafür mehr Zubehör mit. Mit ihnen kann man jetzt nicht nur mixen und pürieren, sondern auch Kräuter hacken oder Gemüse kleinschneiden. Sogar Eiweiß und Sahne kann man mit dem Akku-Stabmixer steif schlagen. Einer der getesteten Mixer kann sogar Teig kneten: Der Braun Multiquick 5 Patisserie für 93 Euro. Stiftung Warentest beurteilte ihn mit der Note „gut“. Der einzige Nachteil bei einem Akku-Stabmixer ist, dass die Ladestation ständig Strom braucht. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass sich die Stabmixer gut geschlagen haben. Wen man sich nun einen neuen zulegen möchte, sollte man sich nicht scheuen, zwischen 90 und 130 Euro auszugeben. Denn langfristig gesehen ist es eine gute Investition.

Fliesen Streichen – so geht’s!

Bevor man im Bad neue Fliesen verlegt, kann man die alten auch ganz leicht mit Fliesenfarbe überstreichen - Foto von: © Insp.Clouseau - Fotolia.com

Bevor man im Bad neue Fliesen verlegt, kann man die alten auch ganz leicht mit Fliesenfarbe überstreichen - Foto von: © Insp.Clouseau - Fotolia.com

In vielen Badezimmern und Küchen trifft den modebewussten Menschen fast der Schlag. Die Fliesen sind zwar noch in bestem Zustand, deren Dekor, Muster und vor allem die Farben sind aber schon seit Jahrzehnten aus der Mode gekommen. Während in heutigen Sanitärräumen und Küchen besonderer Wert auf Helligkeit gelegt wird, wurden in den 1960ern, 70ern und auch noch in den 80er-Jahren diverse Geschmackssünden begangen. Dunkle Farben, erdige Farbtöne und Muster, die längst nicht mehr zeitgemäß sind, finden sich in vielen deutschen Badezimmern und Küchen.

Doch neue Fliesen zu legen, ist eine teure Sache. Zu den hohen Materialkosten kommen auch noch der Arbeitsaufwand, Lärm und Schmutz. Nur die Wenigsten sind in der Lage, Fliesen auch fachmännisch und langfristig haltbar zu verlegen. In Mietwohnungen wird man sich eine derartige Investition noch einmal doppelt so lange überlegen. Doch es gibt eine preisgünstige Alternative, für alle, die ein modernes Design und trotzdem kein Loch im Geldbeutel wollen. Fliesenfarbe heisst das Zauberwort.

Um diese aufzutragen, muss zuerst der Untergrund fettfrei und sauber sein, hierzu benutzt man am besten einen handelsüblichen Reiniger. Die Kacheln gleichmäßig mit Schleifpapier oder Schleifvlies aufrauen.
Nun die Grundierung auftragen, die, wie der Lack, auf Epoxidharzbasis gemischt wurde. Meist handelt es sich um Zweikomponenten-Systeme, die aus Lack und Härter bestehen.
Danach nur noch die gewünschte Farbe gleichmäßig und sorgfältig auftragen, trocknen lassen und fertig.

Im Baumarkt gibt es spezielle Fliesenlack-Sets, und dort wird man auch fachmännisch beraten, wenn man sich noch nicht ganz so sicher ist, ob man die Arbeit auch zufriedenstellend ausführen kann. Es sind verschiedene Farben erhältlich, und für jeden Geschmack ist etwas dabei. So hat man im Handumdrehen ein neues Bad, ohne viel Geld, Zeit und Arbeit investiert zu haben.

Capuccino at home – Kaffeevollautomaten für zuhause

In England trink man Tee, in Deutschland Bier und in Italien Espresso – So würden wahrscheinlich die meisten antworten, wenn in einer Umfrage gefragt werden würde, welches Getränk in welchem Land am beliebtesten ist. Doch wieder einmal zeigt sich dabei, dass Klischees nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen. Natürlich ist es keine Lüge, dass in Deutschland das meiste Bier getrunken wird. Jedoch kann Deutschland sich ebenfalls auf die Fahnen schreiben über den größten Kaffeegebrauch zu verfügen und somit Italien diese Auszeichnung wegnehmen. Aktuelle Daten zeigen sogar, dass der pro-Kopf Konsum in Sachen Kaffee im letzten Jahr wieder gestiegen ist. Einen großen Anteil daran haben ich den letzten Jahren vor allem moderne Kaffeemaschinen, die nicht nur das einfache Aufbrühen von Kaffeebohnen ermöglichen.

So gehört es längst der Vergangenheit an, dass man für einen guten Latte Machiato oder einen Espresso in ein Café gehen muss. Sogenannte Kaffeevollautomaten lassen jeden auch zu Hause sein Lieblingsgetränk erstellen. Dabei genügt ein einfacher Tastendruck und schon bekommt man sein Wunschgetränk. Natürlich kommen einfache Kaffeetrinker auch auf ihre Kosten, da man sich mit diesen Automaten auch den üblichen Kaffee aufbrühen kann. 

Wer sich für den Kauf eines solchen Automatens interessiert hat die Qual der Wahl. So gibt es Automaten die Kapseln, Pads oder frische Kaffeebohnen in Kaffee umwandeln. Der Vorteil ist bei allen Methoden, dass es relativ schnell geht und der Kaffee meist sogar besser schmeckt als aus der Filtermaschine, da sich weniger Bitterstoffe ausbreiten können. Auf jeden Fall muss man jedoch damit rechnen anfangs viel Geld auszugeben, da diese Maschinen nicht gerade billig sind. Außerdem kommt auch hinzu, dass sie in der Küche schon einiges an Platz beanspruchen und somit nicht mal eben in einer kleinen Ecke stehen können.

←Ältere